Alphabet, die er im Manuskript, vom Buchbinder in goldneFlügeldecken geschnürt und auf dem Rücken mit gedrucktenLettern betitelt, in die literarische Stufensammlung seinesBücherbrettes mit einstellte. Jedermann dachte, eS wärenNovitäten mit Schrciblettern gedruckt. Er arbeitete — ichwill die unerheblichen Werke auslassen — an einer Samm-lung der Druckfehler in deutschen Schriften; er verglichdie llleimim unter einander, zeigte, welche am meisten vor-kämen, bemerkte, daß daraus wichtige Resultate zu ziehenwären, und rieth dem Leser, sie zu ziehen.
Ferner trat er unter den deutschen Masoreten auf.Er bemerkte ganz richtig in der Vorrede: „die Juden hättenihre Masora aufzuweiscn, die ihnen sagte, wie oft jederBuchstabe in ihrer Bibel vorkomme, z.B. das Aleph (das A)42,877 — wie viel Verse darin stehen, wo alle Konsonantenanstreten — (26 Verse sind's) — oder nur achtzig — (3 sind's)
— wie viel Verse man habe, worin gar 42 Wörter und160 Konsonanten erscheinen (nur einer ist da, Jercm. XXI. 7)
— welches der mittelste Buchstabe in einzelnen Büchern sei
— (im Pentateuch 3. B. Mos. XI. 42 ist'S das adelige V. *))oder gar in der ganzen Bibel. — Wo haben aber wir Chri-sten einen ähnlichen Masoreten für Luthers Bibel aufzuzeigen?Ist eS genau untersucht, welches in ihr das mittelste Wort,oder der mittelste Buchstabe sei, welcher Vokal am wenigstenvorkomme und wie oft jeder? — Tausend Bibelfreunde ge-hen aus der Welt, ohne zu erfahren, daß das deutsche A323,015 mal (also über 7 mal öfter als das hebräische) inihrer Bibel stehe." —
Wie im Staate.