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schon mit dom halben Körper vom Leben abgeschnittcn, lagsie auf ihrem Fettpolster nur wie in ihrem weicheren Grab;glcichwol war das, was noch von ihr übrig war, zugleichlebhaft, fromm und stolz. Ihr Herz war ein gießendesFruchthorn gegen alle Menschen, aber nicht aus Menschen-liebe, sondern aus strenger Andacht; sie beglückte, beschenkteund verschmähte die Bürgerlichen und achtete an ihnen nichts,als höchstens Frömmigkeit. Sie nahm den nickenden Quin-tus mit dem zurücknickcnden Air einer Patronatherrin ausund erheiterte sich menschenfreundlich bei der Ausschiffungder Grüße von Thicnncttcn.
Sic sing das Gespräch an und setzte es lange alleinfort und sagte — ohne daß deswegen die Trommelsucht desStolzes ihr Gesicht verließ: — „sie werde bald sterben, abersie werde die Pathe ihres Gemahls (den Endes-Untergestell-ten) schon in ihrem letzten Willen bedenken." — Ferner sagtesie ihm gerade ins Gesicht, das ganz mit der viertenBitte vollgcschrieben vor ihr stand: „auf eine Versorgungin Hukelum soll' er nicht bauen; aber zum FlachsensingerKonrcktorat (das Bürgermeister und Rath besetzt) hoffe sieihm zu verhelfen, da sie bei dem regierenden Bürgermeisterihren Kaffee und beim Stadtsyndikus die Lichter (er triebeinigen Groffohandel mit Hamburger Lichtern) kaufe." —
Nun kam er zum untcrthänigen Wort, da sie von ihmKrankenberichte über ihren Senior Astmann abforderte, dersich mehr von Luthers Katechismus, als vom Gcsundheit-katechiSmuS rathen ließ. Sie war weniger Astmanns Pa-tronatherrin als Patronin und gestand sogar, sie würde einemso treuen Scelcnhirten bald Nachfolgen, wenn sie auf ihremGute hier sein Sterbegeläute vernähme. So sonderbare