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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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chpmische Verwandtschaften sind zwischen unfern Schlacken undunfern Silberadern, z. B. hier zwischen Stolz und Liebe;und ich wünschte, wir verziehen diese hypvstatische Unionallen so gern wie den Schönen, die von uns mit allen ihrenFehlern, wie nach Fay vom Magnet das mit andernMetallen vermengte Eisen, glcichwol angezogen werden.

Gesetzt auch, der Teufel hätte in irgend einer müßigenMinute eine oder zwei Hände voll Samenkörner des Nei-des in die Seele des Quintuö gesäet: sie wären doch nichtaufgeschossen; und Heute vollends nicht, da ihm ein Manngepriesen wurde, der sein Lehrer und was er für einenTitulado der Erde hielt, 'nicht aus Eitelkeit, sondern ausFrömmigkeit ein Geistlicher war. So viel ist freilich nachder Geschichte uuch nicht zu läugncn, daß er bei der Edel-frau geradezu mit der Supplik nachkam:er wolle zwargern noch einige Jahre sich in der Schule gedulden, aberdann sehn' er sich wol in ein geruhiges Pfarr-Aemtchen."Auf ihre Frage, ob er aber orthodox sei? versetzte er:erhoff' es, er habe in Leipzig nicht nur alle publica des v.Burschers gehöret, sondern auch bei einigen rechtgläubigenMagistern hoSpitiret, weil er wohl gewußt, daß das Konsi-storium fetzt strenger wie sonst auf reine Lehre examinire."

Die Kranke ersuchte ihn, einen Probeschuß zu thuu, ihrnämlich eine Vermahnung am Krankenbette zu halten. BeimHimmel! er hielt eine der besten. Ihr Adelstolz kroch fetztvor seinem Amt- und Priesterstolz zurück: denn ob er gleichnicht mit dem Dominikanermönch Alanus de Rupe glau-ben konnte, daß ein Priester größer sei als Gott, da diesernur eine Welt, fener aber einen Gott (in der Messe) er-schaffen könne: so mußte er doch einem Hostiensis beifallen,

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