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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Scheibenbild in das kleine Schiebfcnster eingesetzt stand, daswieder in ein größeres gefastet war.

Mir ist's unbegreiflich, daß er stch nicht verliebte. Ichweiß zwar seine Gründe: erstlich hatte ste nichts; zweitenser nichts und Schuldenlast dazu; drittens war ihr Stamm-baum ein Gränzbaum und Verwahrungstock; viertens bandihm noch ein edlerer Gedanke die Hände, der aus gutenGründen dem Leser noch verhalten wird. Gleichwol Fir-lein! hätt' ich nicht an deinem Platze scyn dürfen! Ich hätteste angesehen und mich an ihre Tugenden und an unsereSchuljahre erinnert und dann mein weichflüsstgeS Herz her-vorgczogen und cs ihr wie einen Wechselbrief präsentiretoder wie ein Rathsdekret instnuiret. Denn ich hätte erwo-gen, daß ste es einer Nonne in zweierlei nachthue, im gutenHerz und im guten Backwerk daß ste trotz ihres Umgangsmit männlichen Fröhnern doch keine Karl Genofeva LouiseAuguste Timothee Eon von Beaumont sei, sondern eineglatte, blonde, gehäubte Taube daß ste mehr ihrem Ge-schlechts als unserem zu gefallen suche daß sie ein zerflie-ßendes Herz, das nicht erst vom Büchcrverleiher abgeholetist, in Thränen zeige, deren sie stch aus Unschuld mehr

schämt als rühmt-Schon vor der dritten Rabatte wär'

ich bei solchen Gründen dagewescn mit der Spende meinesHerzens. Hätt' ich vollends bedacht, Quinte! daß ich stekenne wie mich selber, daß ihr und mir (wär' ich nämlichdu gewesen) von demselben Senior die lateinischen Händezum Schreiben geführt worden sind daß wir uns alsunschuldige Kinder vor dem Spiegel gelüstet, um zu sehen,ob es die beiden Vcxirkinder im Spiegel nachmachen daßwir oft die Hände beiderlei Geschlechts in Einen Muff ge-