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Scheibenbild in das kleine Schiebfcnster eingesetzt stand, daswieder in ein größeres gefastet war.
Mir ist's unbegreiflich, daß er stch nicht verliebte. Ichweiß zwar seine Gründe: erstlich hatte ste nichts; zweitenser nichts und Schuldenlast dazu; drittens war ihr Stamm-baum ein Gränzbaum und Verwahrungstock; viertens bandihm noch ein edlerer Gedanke die Hände, der aus gutenGründen dem Leser noch verhalten wird. Gleichwol — Fir-lein! hätt' ich nicht an deinem Platze scyn dürfen! Ich hätteste angesehen und mich an ihre Tugenden und an unsereSchuljahre erinnert und dann mein weichflüsstgeS Herz her-vorgczogen und cs ihr wie einen Wechselbrief präsentiretoder wie ein Rathsdekret instnuiret. Denn ich hätte erwo-gen, daß ste es einer Nonne in zweierlei nachthue, im gutenHerz und im guten Backwerk — daß ste trotz ihres Umgangsmit männlichen Fröhnern doch keine Karl Genofeva LouiseAuguste Timothee Eon von Beaumont sei, sondern eineglatte, blonde, gehäubte Taube — daß ste mehr ihrem Ge-schlechts als unserem zu gefallen suche — daß sie ein zerflie-ßendes Herz, das nicht erst vom Büchcrverleiher abgeholetist, in Thränen zeige, deren sie stch aus Unschuld mehr
schämt als rühmt-Schon vor der dritten Rabatte wär'
ich bei solchen Gründen dagewescn mit der Spende meinesHerzens. — Hätt' ich vollends bedacht, Quinte! daß ich stekenne wie mich selber, daß ihr und mir (wär' ich nämlichdu gewesen) von demselben Senior die lateinischen Händezum Schreiben geführt worden sind — daß wir uns alsunschuldige Kinder vor dem Spiegel gelüstet, um zu sehen,ob es die beiden Vcxirkinder im Spiegel nachmachen — daßwir oft die Hände beiderlei Geschlechts in Einen Muff ge-