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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
86
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scn Thiennettcn jetzt durch die Kleidung Engclschwiugcn ausden Schulterblättern: ihm war ein Kleid ein halber auSge-bälgtcr Mensch, dem bloS die edlern Theile und die erstenWege fehlten: er verehrte diese Düten und Hülsen um un-fern Kern nicht als Elegant oder als Schönheit-Zensor,sondern weil er unmöglich etwas verachten konnte, was an-dere verehrten. Ferner las sie ihm gleichsam aus demGrabstein seines Vaters vor, der im zwei und dreißigstenJahre seines Alters dem Tode aus einer Ursache in dieArme gesunken war, die ich erst in einem späten: Zettelkastenbringe, weil ich'S zu gut mit dem Leser meine. Man konntedem Quintus nicht genug von seinem Vater erzählen.

Die schönste Nachricht war, daß ihr Fräulein Thiennetteheute sagen lassen:morgen könn' er bei der gnädigen FrauVorkommen, denn sein gnädiger Herr Path fahre in dieStadt." Das muß ich freilich erst klar machen. Der alteAushammer hieß Egidius und war Firleins Pathe; aberer hatte ihm obwol die Rittmeisterin die Wiege des Kin-des mit nächtlichen Brodspcnden, Fleisch- und Sackzehendenbedeckte sparsam mit nichts anderem ein Pathengeschenkgemacht als blos mit seinem Namen, welches gerade dasfatalste war. Unser EgidiuS Firlein war nämlich mit sei-nem Pudel, der wegen der französischen Unruhen mit andernEmigranten aus Nantes fortgelaufcn war, nicht lange vonAkademien zurück: als er und der Hund mit einander un-glücklicher Weise im Hukelumer Wäldchen spazieren gingen.Denn da der Quintus immer zu seinem Begleiter sagte:kusch, Schill (couclie Lilles), so wird's wahrscheinlich derTeufel gewesen seyn, der den von Aufhammer so wie Un-kraut zwischen die Bäume eingesäct hatte, daß ihm die ganze