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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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meinem Geliebten hinauf Engel der Ruhe, laß michnicht so lange allein unter den Leichen o Gott! ist dennnichts Unsichtbares um mich? Engel des Todes, dumußt hier seyn, du hast ja erst neben mir zwei Seele»abgerissen und steigen lassen. Ich bin auch gestorben,ziehe nur meine glühende Seele auö ihrem knieenden kal-ten Leichnam!"

Sie blickte mit einer wahnsinnigen Unruhe im leerenHimmel herum. Plötzlich entbrannte in seiner stillen Wüsteein Stern und schlängelte sich gegen die Erde zu. Sic brei-tete ihre entzückten Arme aus und glaubte, der Engel derRuhe schwinge sich hinein. Ach, der Stern verging, abersie nicht.Noch nicht? sterb' ich noch nicht, Allgütiger?"scuszetc die Arme.

In Osten richtete sich eine Wolke empor fuhr überden Mond hinauf und zog einsam am heitern Himmel heran und stand über der gequältesten Brust der Erde. Diesebog das Haupt zurück und zu ihr hinauf und bat flehend denBlitz:schlag' ein in diese Brust und erlöse mein Herz!"Aber als die Wolke finster über das zurückgedrückte Haupthinüberging und den Himmel hinuntcrfloh und hinter denGebirgen versank: so rief sie mit tausend Thränen:sterb'ich nicht, sterb' ich nicht?" . . .

Du Arme! nun rollte sich der Schmerz zusammen undthat den erzürnten Schlangensprung an deine Brust unddrückte alle seine Giftzähne hinein. Aber ein weinender Geistgoß das Opium der Ohnmacht über dein Herz und dieKrämpfe der Pein zerflossen in ein sanftes Zucken.

Ach sie erwachte am Morgen, aber zerrüttet; sie sahnoch die Sonne und den Todten, aber ihr Auge hatte alle