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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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damit ich das Land sehe, wo Er wohnet. Steig' empor,Elysium, damit ich mir darin die Seele der Leiche denkeo Kind, Kind, kennst du mich, hörst du mich ach, hastdu droben ein so schönes Angesicht wie deines da, einen soschönen Mund o du himmlischer Mund, du himmlischesAuge, kein Geist zieht mehr in dich." Er bettete demKinde statt alles dessen, woraus man uns zum letztenmalelegt, Blumen unter; aber sein Herz brach, als er die blassenLippen, die offnen Augen mit Blumen und mit Erde über-deckte, und ein Strom von Thräncn siel zuerst ins Grab.Als er mit der grünenden Rinde der Erdschollen die kleineErhebung überbauet hatte: fühlt' er, daß er von der Reiseund dem Leben müde sei und daß in der dünnen Bergluftseine kranke Brust einfalle: und das Eis des Todes setzte sichin seinem Herzen an. Er blickte sich sehnend nach der ver-armten Mutter um diese hatte schon lange hinter ihmgezittert und sie sielen einander schweigend in die Armeund ihre Augen konnten kaum mehr weinen.

Endlich quoll hinter einem auSglimmenden Gletscherder verklärte Mond einsam über die zwei stummen Unglück-lichen herauf und zeigte ihnen seine weißen unbestürmtenAuen und sein Dämmerlicht, womit er den Menschen besänf-tigt.Mutter! blick' aus! (sagte Eugenius) dort ist deinSohn sieh, dort über den Mond gehen die weißen Blüten-haine hin, in denen unser Kind spielen wird."Jetzt fülleteein brennendes Feuer verzehrend sein Inneres sein Augeerblindete am Monde gegen alles, was kein Licht war, undr'm Lichtstrome walteten erhabene Gestalten vor ihm vorüber,und neue Gedanken, die im Menschen nicht einheimisch sindund die für die Erinnerung zu groß sind, hörte er in