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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
59
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Männern unter dem Monde tbut. Es ist leider kein Ge-heimnis beste Schwester, daß schon tausend Mädchen kopu-liret und beerdigt worden, die senc silberne Welt drobenwirklich für nichts anders gehalten haben als für einen rechthübschen Suppenteller von himmlischen Zinn, daö mit demMond-Mann, wie das englische mit einem Engel, gestem-pelt ist. Beste, es ist sogar die Frage, ob du cs selber nochweißt, daß der Mond um wenige Meilen kleiner ist, alsAsien. Wie oft mußt' ich dir's am Fensterstocke Vorsingen,ehe du es behieltest, daß nicht nur sein Tag einen halbenMonat währt, sondern auch was sich noch eher Horenlässet seine Nacht, so daß also da ein lustiges Mädchen,das von der Mutter schon um Mitternacht vom Balle nachHaus gezerret würde, doch wenigstens seine guten anderthalb-hundert Stunden gewalzt und geschliffen hätte!Sage mireinmal, Philippine, ob du es noch im Kopfe hast, daß derMond, oder vielmehr seine Leute in einer so langen Nachtso gut wie wir sehen und promcniren wollen, und daß siealso einen größern Mond bedürfen als wir, wenigstens keinenschmälern, als ein mäßiges Kutschcnrad ist! Ich Hab' es vonguter Hand, daß du es nicht mehr weißt, was der Mondfür einen Mond über sich sehe. Unsere Erde ist seiner,Flatterhafte, und kommt ihnen droben nicht größer vor alsein Brautkuchen. Ich setze hier wegen meiner folgenden Er-zählung noch das hinzu, daß wir ihnen kein Licht (Mond-oder Erdschein) hinauf werfen können, wenn wir hier untenselber keines haben, welches der Fall bei der Sonnensinster-niß ist; daher können die Mondsöhne bei unserer Sonnen-sinsterniß nicht anders sagen, als:wir haben heute eineErdsinsterniß."