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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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sie mit ihrem kalten Erdschatten berührt und betäubt; und dieMutter der Menschen sieht sie weinend gehen, weil nichtalle, nur die unbefleckten, zu ihr aus der Erde wiedcrkehrenin den reinen Mond. So nimmt ein Jahrhundert um dasandere der verarmenden Mutter die Kinder und sie zittert,wenn sie am Tage unsere raubende Kugel als eine breite festeWolke nahe an der Sonne erblickt.

Der Zeiger der Ewigkeit nahete dem achtzehnten Jahr-hundert und die Erde voll Nacht zog gegen die Sonne die Mutter drückte schon heiß und beklommen alle Töch-ter ans Herz, die noch nicht den Flor des Körpers getragenhatten, und sichte weinend: o sinket nicht, ihr Theuern, bleibetengelrein und kehret wieder! Jetzt stand der Riesen-Schatte am Jahrhundert und die dunkle Erde über der gan-zen Sonne ein Donner schlug die Stunde am finsternHimmel hing ein durchglühtes Kometenschwert herab dieMilchstraße wurde erschüttert und eine Stimme rief aus ihr:erscheine, Versucher der Menschen!

Jedem Jahrhundert sendet der Unendliche einen bösenGenius zu, der es versuche. Fern vom kleinen Augesteht der gestirnte, die Ewigkeiten umziehende Plan desUnendlichen im Himmel als ein unauflöslicher Ne-belfleck*).

Als der Versucher gerufen wurde, bebte die Mutter mitallen ihren Kindern, und die weichen Seelen weinten alle,auch die verklärten, die hienieden schon gewesen waren. Nun

*) Ein unauflöslicher Nebelfleck ist ein ganzer in unendlicheFernen zurückgcworfencr Sternenhimmel, worin alle Gläserdie Sonnen nicht mehr zeigen.