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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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bäumte sich ungeheuer mit dem Erdschatten eine Riesenschlangeauf der Erde auf und reichte an den Mond und sagte:ichwill euch verführen!" Es war der böse Genius des achtzehn-ten Jahrhunderts. Die Lilienglocken des Mondes bücktensich welk und zusammensallend das Kometenschwert schwanktehin und her, wie ein Richtschwert sich selber bewegt, zumZeichen, daß es richten werde die Schlange bog sich mitspielenden seelenmörderischcn Augen, mit blutrothem Kamm,mit beleckten durchbissencn Lippen und mit gezückter Zungeins sanfte Eden herein, der Schweif zuckte hungrig und scha-denfroh in einem Grabe der Erde, und eine Erderschütterungauf unserer Kugel wirbelte die laufenden Ringe und die bun-ten giftigen Säfte wie ein flüssiges schillerndes Gewitter her-auf. O, eS war der schwarze Genius, der längst die jam-mernde Mutter verführet hatte. Sie konnte ihn nicht an-schauen; aber die Schlange sing an:kennst du die Schlangenicht, Eva? Ich will deine Töchter verführen, deineweißen Schmetterlinge will ich auf dem Morast versammeln.Sehet, Schwestern, damit köder' ich euch alle." (Undhier spiegelten die Vipernaugen männliche Gestalten nach, diebunten Ringe Eheringe und die gelben Schuppen Goldstücke.)Und dafür nehm' ich euch den Mond und die Tugend ab.In der Schlinge von seidnen Bändern und im Spiegelgarnvon Stoffen fang' ich euch; mit meiner rothen Krone lock'ich euch und ihr wollt sie tragen; in euerer Brust fang' ichan zu reden und euch zu loben, und dann kriech' ich in einemännliche Kehle und fahre fort und bestätige es, und ineuere Zunge schieb' ich meine und mache sie scharf und gif-tig. Erst wenn es euch übel geht oder kurz vor demTode, thu' ich den unnützen Gewifsensbiß recht scharf und