„auf das Reden über die Tugend einschränkt, indeß der an-dere die dazu gehörigen Handlungen versucht."
Die Fortsetzung der Vorrede folgt.
Denn nun sanken wir in das grünende Tempe von Ber-neck hinein und ich sperrte die Schreibtafel zu: sonst hätt' ichohne Grobheit weiter darin schreiben können, weil cS sa soviel war, als sprach' ich mit dem Kunstrath selber, da ichihn darin meinte.
Der Krön-, der Elias- und der Sonnenwagen hieltvor der Post und die Direktrice meines Wegs stieg heraus.Ich sprang an — wer hätt' es gedacht (ich wol am wenig-sten), daß es nichts geringcrs war als eine Prima Donna,die schon einmal in einer von meinen Vorreden*) agircndaufgetreten war, nämlich die gute, die liebe, bekannte —Paulline, des sei. Hauptmannö und Kaufherrns Oehrmannnachgelassene Tochter.
Ich ward ordentlich ein Kind vor Freuden, wie alleBernecker wissen. „Hr. lenii ?n»I, wie kommen wir da zu-sammen?" sagte die Miß, deren Angesicht setzt im Braut-stand ein höheres Roth als im Laden hatte, gleichsam dierothe Soldatenbinde des nahen Ehedienstes, die Band- undVorsteckrose auf dem ehelichen Bande.
Fraischdörfer sott sich gleichsam roth zu einem warmenKrebs: er hörte nun, ich sei wirklich der Autor selber, dener auf dem Straßendamm rezenstrt hatte. Er sagte, es seinur ein Glück für die Kunst, daß ich blos in der Wirklich-keit und in keinem Druck gelogen hätte, wo mehr daran
*) in der zum Sicbcnkäs.