Druckschrift 
7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

nöthigen Akademien aus, mit Schlachtfeldern und ausge-sprengten Schiffen."

DaS hole der Teufel.

Laut indessen sagt' ich aus Verachtung wenig mehr zumKunstrath. Ich eilte Berncck zu, wo die fliegende Bienen-königin im Vii>-ü-vis wenigstens vor der Suppenschüsselhalten mußte. Ich wünschte von Herzen, ein oder zweiWagenräder singen an zu rauchen und sie müßte halten, umschwarze Waldschnecken einzufangen und damit in Ermange-lung alles Theers die Nabe einzuvlen. Mein künftiger Re-zensent wurde sehr matt und hungrig und wollte, da es ihmmehr an Gelcnkschmiere als an Magensaft fehlt, die peripa-tetischen Bewegungen mit peristaltischen vertauschen; aberich war nicht still zu halten und er folgte mit seinem Hun-ger Hinte» nach:sein Sie froh, sagt' ich, daß Sie jetzt zweiZustände, die der Maler und der Dichter schwer oder garnicht aus sich mitzutheilen wissen, lebendig fühlen Hnn-ger und Müdigkeit. So oft ich einen Bauersmann miteinem ganzen Hemde sehe (dort felget einer), so ist er mirein Anstoß: ich berechne, wie lang es noch dauert, bis dasHemd unter den Hadernschneider taugt und zu Konzcptpa-pier, an das ein Gelehrter den Laich seiner Ideen streicht."Da er meine Satire verstand, so ging sie gar nicht aus ihn:denn Satiren und Todesanzeichen gehen nur ans den, dernichts von beiden innen wird.

Meine Gleichgültigkeit gegen den Kunstrath setzte michin den Stand, vor ihm her zu gehen und außer der Reisedie Vorrede zur zweiten Auflage in meiner Schreiftafel sort-zusetzen und einzuschreiben.