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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
27
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trennlich ist, wie jede Darstellung von ihrer dargestellten oderdarstellenden Empfindung) nur die Frucht einer langen Ver-nunft-Kultur sei, und daß er mit dem Alter der Welt sowie mit dem Alter eines Individuums wachsen müsse.

Fraischdörfer fuhr fort:Halte man an diesen Probir-stein die Werke meines Hrn. Gevatters, in denen fast nurauf Materie gesehen werde: so begreife man nicht, wie derRezensent der Literaturzeitung ihn noch dazu wegen derWahl solcher zweideutiger Materien, wie z. B. Gottheit,Unsterblichkeit der Seele, Verachtung des Lebens u. s. w.,preisen könne."

Bei diesen Worten wanderten wir gerade in GefreeSein und ich sah die mir halb bekannte Dame wie eine Netz-melone sich wieder in ihren Schleier wickeln und abfahren:hätte also der Unglückvogel, der Kunstrath, nicht seinenGais-Scherbet in den drei Bratwürsten eingenommen, sowürd' ich das Glück errungen haben, sie gerade bei Hrn.Lochmüller zu ertappen, als sie dem Kutscher und den Pfer-den etwas geben ließ. So aber hatt' ich nichts. Ich fuhrentsetzlich auf in meinem Herzen und that innerlich folgendenAusfall gegen den Kunstrath:Du elende frostige Lothssalz-säule! Du auSgehöhlter Hohlbohrer voller Herzen! Aus-geblascnes Lerchen-Ei, aus dem nie das Schicksal ein voll-schlagendes, auffliegendes, freudentrunkneö Herz ausbrütenkann! Sage was du willst, denn ich schreibe was ich will. Du sollst weder meine Reißfeder, noch mein Auge vondem Eisgebirge der Ewigkeit abwenden, an dem die Flam-men der verhüllten Sonne spielen, noch vom Nebelsternder zweiten Welt, die so weit zurückliegt und nur die Pa-