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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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werken anzutreffen ist: so haben die schlechten demnach mitden vollkommensten das Unterscheidungzeichen von mittel-mäßigen gemein.*))Vollends Humor, dieser sei ebenso verwerflich als ungenießbar, da er bei keinem Alten ei-gentlich anzutreffen sei" . . .

Fraischdörfer soll sogleich sortfahren, wenn ich nur die-ses eingeschoben habe: ich werde einmal in einem kritischenMerkchen geschickt darthun, daß alle deutsche Kunstrichter(den neuesten ausgenommen) den Humor nicht bloS jäm-merlich zergliedern, sondern auch (was ich nicht vermuthethätte, da das Vergnügen an der Schönheit durch die Un-wissenheit in ihrer Anatomie so sehr gewinnt) noch erbärm-licher genießen, wiewol sie als Richter in der Finsternißden Areopagiten gleichen, denen verboten war, über einenSpaß zu lachen (.^escliiu. in Timnocii.) oder einen zu schrei-ben (UI»t. cle Zlor. Stilen.) ferner daß die krumme Li-nie des Humors zwar schwerer zu rektifizircn sei, daß eraber nichts regelloses und willkürliches vornehme, weil ersonst niemand ergötzen könnte als seinen Inhaber daßer mit dem Tragischen die Form und die Kunstgriffe, ob-wol nicht die Materie theile daß der Humor (nämlichder ästhetische, der vom praktischen so verschieden und zer-

') Den Mangel an Wirkung theilcn die niedrigsten Kunstwerkemit den vollkommensten, so wie die Unempfindlichkeitnach Montaigne, oder die Unwissenheit nach Paskalgerade an zweierlei Menschen ist, an den niedrigsten undan den edelsten, angeboren bei jenen, mühsam er-worben bei diesen.