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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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als architektonische Kunstwerke wäre», die wehr zum Beschauenals zum Bewohnen gehörten und in die man nur mißbrauchs-weise zöge, weil sie gerade wie Flöten und Kanonen hohlgebohret wären, wie die Bienen sich im hohlen Baum ansetzen,anstatt um dessen Blüten zu spielen. Er zeigte das Lächer-liche, sich in einem Kunstwerk einzuquartieren, und sagte, essei so viel, als wollte man Heems*) Gesäße zu Käsenäpfenund Fedcrtöpfen verbrauchen, oder den Laokoon zum Baßgei-genfutteral und die medizcische Venus zur Haubenschachtelauöhöhlen. Er wunderte sich überhaupt, wie der 'KönigDörfer leiden könnte, und gestand frei, es mach' ihm alsArtisten eben kein Mißvergnügen, wenn eine ganze Stadtin Rauch aufginge, weil er alsdann doch die Hoffnung einerneuen schöner» fasse.

Er war nicht von mir wegzubringen: setzt griff er, außer-halb Münchberg, statt der Münchberger mich selber an undstäupte meine opera. Ach, die Vorrede zur zweiten Auflagesowol als das fliehende H-ü-vis ließen mich und meineWünsche immer weiter hinter sich, und ich hatte von derganzen Dame wie von einer gestorbnen nichts mehr im Augeals den fernen nachfliegenden Staub, den ich indeß für vielMärzenstaub und Punsch- und Demantpulver nicht wegge-geben hätte. Der Kunstrath und Fraisherr kielholte undsäckte setzt meinen Gevatter -lean kaul, denn mich hielter, wie gesagt, für den Quintus und verdacht' es senem,daß er seinen biographischen Brei nicht wie Landlcute rechtglatt austrage, und daß er sich überhaupt nicht vor demSpiegel der Kritik anputze. Ich nahm mich des gekränkten

'*) Der beste Maler in Topf-Stücken.