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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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wenigen ist dieser Traum Lescheert und diese wenigen wer-den so oft von fliegenden Hunden*) geweckt!

Diese Himmelfahrt ist ater nur für den geflügelten Theildes Menschengeschlechts, für den kleinsten. Was kann sie diearmen Kanzleiverwandten angehen, deren Seele oft nicht ein-mal Flügeldecken hat, geschweige etwas darunter oder diegetundnen Menschen mit den testen Bauch-, Rücken- undOhrenfloßfedern, die im Fischkasten des Staates stille stehenund nicht schwimmen sollen, weil schon der ans User langgekettete Kasten oder Staat im Namen der Fische schwimmt?Was soll ich dem stehenden und schreibenden Heere beladenerStaats-Hausknechte, Kvrnschreiber, Kanzellisten aller Depar-tements und allen im KretSkober der Staats - Schreibstubeauf einander gesetzten Krebsen, die zur Labung mit einigenBrennnesseln überlegt sind, was soll ich solchen für einenWeg, hier selig zu werden, zeigen?

BloS meinen zweiten; und das ist der: ein zusammen-gesetztes Mikroskop zu nehmen und damit zu ersehen, daßihr Tropfe Burgunder eigentlich ein rothes Meer, der Schmet-terlingstaub Pfauengesieder, der Schimmel ein blühendes Feldund der Sand ein Juwelenhaufe ist. Diese mikroskopischenBelustigungen sind dauerhafter als alle theuern Brunnenbe-lustigungen. ... Ich muß aber diese Metaphern erklärendurch neue. Die Absicht, warum ich Firleins Leben in dieLübeksche Buchhandlung geschickt, ist eben, in diesem Lebendaher ich's in diesem Billet wenig brauche der ganzenWelt zu entdecken, daß man kleine sinnliche Freuden höherachten müsse als große, den Schlafrock höher als den Bra-

*) So heißen die Vampyren.