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ihrem Nucken hatte sich der Nachtwind auf ein gebogenes,rauschendes Achrenstroh gebettet, das blaue Kornblumen bc-strcnetcn — und vor ihnen hinab lag die umgelegte Ernteder zweiten Welt, gleichsam die in der Fassung von Särgenliegenden Edelsteine, die durch den Tod kalt und schwer*)geworden — und der fromme, dcmüthigc Mensch sank, alsGcgcnbild der Sonnenblume und des Sonnenstäubchens, alsMondblume gegen den Mond, und spielte als Mondstäubchcnin seinem kühlen Stral, und fühlte, nichts bleibe unter demSternenhimmel groß als die Hoffnungen.
Natalie stützte sich nun aus Firmians Hand, um sich daranauszurichten, und sagte: jetzt bin ich schon im Stande, nachHause zu kommen. — Er hielt ihre Hand fest, aber ohne auf-zustchcn und ohne anzurcden. Er blickte das erhärtete Stachel-rad des alten von ihr gereichten RosenzwcigcS an und drücktesich unwissend und unempfindlich die Stacheln in die Finger— längere und heißere Athcmzüge hoben die beladene Brustempor — glühende Thräncn hingen sich vor sein Auge, unddas Mondlicht zitterte vor ihnen nur in einem Leuchtregcnhernieder — und eine ganze Welt lag auf seiner Seele und
aus seiner Zunge und erdrückte beide.-„Guter Firmian,
(sagte Natalie) was fehlet Ihnen?" —'Er kehrte sich mit wei-ten, starren Augen gegen die sanfte Gestalt und zeigte mit derHand ans sein Grab hinunter: „mein Hans drunten, das schon„so lange leer steht. Denn der Traum des Lebens wird ja„auf einem zu harten Bette geträumt." Er wurde irre, da
2) Kälte und Schwere hat der ächie Edelstein in größeremMaße als der unächte.