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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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In diesem Falle, warum nicht?" versetzte der Graf, demein anfgcdccktes Gchcimniß das Lichten einer Spcrrwaldungvor einer weiten Aussicht war.

Da schloß Firmian sein Herz und sein Leben und allesans; cS war ein losgclaßncr Strom, der in einem neuenKanäle sich überstürzt und mit Blicken noch nicht zu übermesscnist. Mehrmals hielt ihn der Gras durch neues Mißverstehenauf, weil er eine Liebe Nataliens gegen den eigentlichen Lcib-gcbcr blos voraussetzcnd sich erdichtet und die wahre gegenSiebcnkäs von niemand erfahren hatte.

Jetzt überraschte wieder der überraschte Gcrichthcrr vonseiner Seite und zeigte dem Inspektor unter so vielen Gesich-tern, die in solchen Fällen zu machen waren beleidigte,zornige, bestürzte, verlegne, entzückte, kalte blos eines derzufriedensten. Vorzüglich erfreu' ihn nur, sagte er, daß erdoch an so manchem sich gestoßen, und Licht sich angezündet und daß er in einigen Punkten von Lcibgeber nicht zugut und in andern nicht zu blind gedacht; am meistenaber sei er über das Glück entzückt, aus diese Weise einenLcibgeber doppelt zu haben und den abgcrcistcn in keiner Trauerum einen verstorbenen Freund zu wissen.

Ueber des Grafen Hciterbleibcn wundere sich doch niemand,der nur irgend einen Hellen Ordenstcrn auf ciucr bejahrtenerloschenen Brust funkeln scheu. Wenn unser alter Weltmannso den auf- und abflicgcnden Weberschiffchen dieser freund-schaftlichen Kette nachsah, dem Lieben und Opfern aus jederSeite und die dadurch zusammengcwirkte glänzende Ra-phaels Tapete der Freundschaft in der Hand hielt und besah,>o übcrkam er nach so langer Zeit den Genuß von etwasNeuem; so daß er bisher in seiner ersten Loge vor einem