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neuer Schmerz über Lcibgcbcrs Verschattung seine Stirn, undmit Noth ließ er seinen Gcrichthcrrn sich zu Ende erklären.„Aber bei mir, bester Leibgeber, ist dieß kein Vorwurf, son-dern ein Vorzug — um Todte soll man nicht ewig trauern,„höchstens um Lebendige. — Und eben das Letzte kann bet„Euch in künftiger Woche aufhörcn, denn da kommt meine„Tochter und (— dieß sprach er langgczogen) ihre Frendin„Natalie mit; sic sind sich unterwegs begegnet." Hastig sprangSiebcnkäs auf, stand fest und stumm da, hielt sich die Handvor die Augen, nicht als einen Fächer, sondern als einenLichtschirm, um die über einander stehenden und wider einanderlaufenden Wolkcnrcihcn von Gedanken recht dnrchzuschaucnund zu verfolgen, eh' er seine Antwort gab. Aber der Graf,ihn als Lcibgcbcr in allen Punkten schief sehend und seine em-pfindsame Umwandlung auf Nataliens Rechnung und Ent-behrung schreibend, ersuchte ihn, bevor er spreche, ihn nurgar anszuhörcn und seine Versicherung anzunchmcn, mit wel-cher Freude er alles thnn würde, um die schöne Freundinseiner Tochter aus immer in seiner Nachbarschaft zu behalten.Himmel! wie verwickelte der Graf alles einfache so tausend-fältig.
Jetzt mußte der von neuen Windcckcn gestürmte Sieben-käs um einen Bcdcnkaugenblick ersuchen — denn hier standenihm drei Seelen aus dem Spiel; — aber er hatte kaumeinige heftige Gänge durch das Zimmer gemacht, als er wie-der fest stand und zum Grasen und zu sich sagte: „Ja, ichhandle recht!" Darauf that er die fragende Bitte an ihn umsein Ehrenwort, daß er ein Gchcimniß, das er ihm vertrauenwolle, und das weder ihn selber, noch seine Tochter im Ge-ringsten betreffe oder beschädige, bei sich verwahren wolle. —