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lieferte ihm aber des Grafen Zufriedenheit mit seinen juristi-schen Kenntnissen und pünktlichen Arbeiten. Als ihm diesergar einmal sagte: „Freund Lcibgcber,. Ihr haltet brav, wasIhr mir früher versprochen; Euere Einsicht und Pünktlichkeitin Geschäften macht Euch neue Ehre; denn ich gestehe gern,daß ich einige Zweifel darüber bei aller meiner Achtung fürEuere andern Talente nicht gern gehegt; denn Geschäfte trenn'ich wie Euer Friedcrich II. durchaus von Gesprächen, und fürjene forder' ich jeden nur möglichen schnlgercchtcn und pünkt-lichen Gang" — da dachte und frohlockte er heimlich in sich:„so Hab' ich doch meinem Lieben einen Tadel ab- und ein Lob„zugewandt, das er am Ende, sobald er's nur gewollt, auch„selber sich hätte erringen können."
Nach einer solchen Opsersreude will der Mensch — wieKinder thnn, die immer, wenn sie etwas gegeben, nicht Nach-lassen wollen zu geben — immer stärkere Opfcrfrcnden habenund Opfer bringen. Er packte seine Auswahl ans des Teu-fels Papieren ans und gab sic dem Grafen und sagte ihmganz unverhohlen: er habe sic gemacht. „Ich täusch' ihn da-„mit nicht im geringsten, dacht' er, ob er sie gleich Leibgebcrn„zuschreibt, denn ich heiße jetzo eben nicht anders." Der Grafkonnte die Papiere gar nicht genug lesen und loben, und be-sonders ersreucte er sich an dem treuen Eifer, womit der Ver-fasser von seinen beiden Landsleuten, dem brittischcn Zwilling-gcstirn des Humors, Swift und Sterne, sich die rechten Wegedes Scherzes zeigen lassen. Sicbenkäs hörte sein Buch mitsolchem Genüsse und mit einem so seligen Lächeln loben, daßer ordentlich wie ein eitler Autor anssah, indeß er nichts alsein Verliebter in seinen Heinrich war, auf dessen Namen und