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von uns war' es möglich, den Namen einer geliebten Personzu nehmen, und unter diesem zu sündigen? —
Niemand wird in der Welt so ost betrogen — nicht ein-mal die Weiber und die Fürsten — als das Gewissen; derInspektor machte dem scinigcn weiß: „er habe ja ohnehin in„srühern Jahren, wie bekannt, Leibgebcr geheißen, gerade so,„wie er sich jetzo schreibe — auch thu' er dem Grasen Vor-schub genug — und wer sei mehr entschlossen als er, einmal„wenn sich's schickt, diesem alles haarklein zn beichten, den,„wie leicht vorauszusehcn, eine solche humoristische, juristische„Falschmünzerei und malerische Täuschung schöner überraschen„müsse, als alle nothwcndige Vcrnnnstwahrhcitcn und re-„sponsa prucleiltuin, nicht zn erwähnen der gräflichen Freude,„daß hier derselbe Freund und Humorist und Jurist zwei-köpfig, zweihcrzig, vierbeinig und vierarmig, kurz i» ct»plo zu„haben sei. Aber erwähnen müss' er doch dieses, daß er mehr„Noth- als Scherzlügen vorbringc, indem er an die vergan-genen Unterredungen und Verhältnisse Lcibgcbers so ungern„als selten anstreisc, und sich öfter über seine eignen nächsten,„die keine Wahrheit ausschließcn, verbreite."
So ist nicht der Inspektor, sondern der Mensch; dieserhat einen unbeschreiblichen Hang zur Hälfte — vielleicht weiler ein ans zwei Welten mit ausgcsprcizten Beinen stehenderKolossus und Halbgott ist, — namentlich zu Halbromanen —zum Halbfranko des Eigennutzes — zu halben Beweisen —zu Halbgclchrten — zn halben Feiertagen -— zu Halbkugelnund folglich zu ehelichen Hälften. —
Die neuen Anstrengungen aller Art verbargen ihm in denersten Wochen (wenigstens so lange die Sonne schien) leineSchmerzen und seine Sehnsucht. Den größten Freudcnzuschuß
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