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war er wenigstens zweierlei in einem hohen Grade zu sehn ge-zwungen, lustig und gut. Lcil'gcl'crs Laune hatte eine stär-kere Farbengebung und freiere Zeichnung und einen poetischem,wcltbnrgcrlichcrn und idealer» Umfang *), als Firmians seine,daher mußte dieser seinen Kammerton zu jenes Chorton hin-aufstimmcn, um ihn, wenn nicht zu erreichen, doch nachzu-ahmcn. Und dieser Schein einer heitern Laune setzte sich amEnde in eine wahre um. Auch trug sein feines Gefühl undseine Freundschaft immer Heinrichs vergrößertes, glänzendesBild, auf dessen Haupt sich der Stralenrcif und Lorbeerkranzdurchflochtcn, vor ihm, wie an einer Mosis-Wolkcnsäulc, aufseinem Lebenswege her, und alle Gedanken in ihm sagten: „sei„herrlich, sei göttlich, sei ein Sokrates, blos um dem Geiste,„dessen Abgesandter du bist, Ehre zu machen." Und welchem
„Daher ich voraussehe, daß die Leibgcberischcn Hirtenbriefe„in diesen Blumcnstücken für die meisten Leser unaus-„stehliche Absage- oder Ausfordcrbriefe sind. Die meisten„Deutschen verstehen — dich soll man ihnen nicht nehmen„— Spaß, nicht alle Scherz, wenige Humor, besonders„Leibgeberschen. Deshalb wollte ich anfangs — weil doch„ein Buch leichter zu ändern ist, als ein Publikum — alle„seine Briefe verfälschen und faßlichere unterschieben; aber„man kann's noch immer in der zweiten Auflage so an-„ordncn, daß man die verfälschten ins Werk cinmacht und„seine wahren hinten anhangwcise nachbringt." — Dießwurde gar nicht nöthig gemacht. — Aber Himmel! wiekönnen erste Auflagen so sehlschießen und so viele Leserfalsch nehmen, für welche nachher zweite sich mit aufrichti-ger Wärme erklären?