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des auch. Ach nach einem solchen schwülen Sturm erstarrenalle Wogen zu EiSspitzcn, nnd das Herz liegt durchstochen ansihnen. Klang es nicht unserem Firmian, da er mit diesem zer-brochenen Herzen über unkenntliche, dämmernde Psade lief,klang cs ihm nicht, als läuteten hinter ihm alleTodtcnglocken— als flöge vor ihm das entrinnende Leben dahin — nndda er den blauen Himmel durchschnitten sah von einem schwar-zen Wctterbaum *), der ans den Sternen wie eine Bahre fürdie Zukunft stand, mußt' es da nicht um ihn rufen: mit die-sem Maßstab ans Dunst nimmt das Schicksal von euch nndeuerer Erde nnd euerer Liebe das Maß zum letzten Sarge? —Heinrich wurd' endlich ans der Fortdauer desselben Zwischen-raums zwischen ihm und der abgckchrten Gestalt gewahr, daßsie ihm folge, nnd daß sie nur stocke, wenn er halte. Er nahmsich daher vor, im nächsten Dorfe, das seinen Stillcstand ver-deckte, der nachschleichenden Gestalt zu stehen. Im nächsten,in ein Thal versenkten Dorfe —- Töpen — wartete er dieAnkunft des nachfolgenden unkenntlichen Wesens im breitenSchatten einer blinkenden Kirche ab. Firmian eilte über dieWeiße breite Straße, trunken vom Schmerz, blinder im Mond,nnd erstarrete nahe vor dem Abgetrcnntcn. Sie waren ein-ander gegenüber, wie zwei Geister über ihren Leichen, undhielten sich, wie der Aberglaube das Getöse der lebendig Bc-grabnen, für Erscheinungen. Firmian zitterte, ans Furcht,daß sein Liebling zürne, nnd machte von Ferne die bebendenArme ans nnd stotterte: „ich bin'S, Heinrich" und ging ihmentgegen. Heinrich that einen Schrei des Schmerzend, und
*) Eine lange Wolke mit Streifen wie Neste, die Sturmwet-ter verkündigt.