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„Im Grunde — fing Leibgebcr cm — können wir uns„alle beide immer sehen, wir dürfen nur in einen gemeinen„Spiegel schauen, das ist unser Mondspiegel*)." >— „Nein,„sagte Firmian, wir wollen eine Zeit ansmachen, wo wir zu-gleich an einander denken — an unfern Gcbnrttagcn und an„meinem pantomimischen Sterbetag — und am jetzigen." —„Gut, das sollen unsere 4 Quatember seyn" sagte Leibgeber.
Auf einmal drückte des letzten Hand ans eine wahrschein-lich von Schloßen erlegte Lerche. Er fassetc plötzlich Firmi-ans Achsel und sagte, ihn aufzichcnd: „steh' auf, wir sind Man-ger — was soll das alles? — Lebe wohl! — Gott soll mich„mit tausend Donnerkeilen zerknirschen, wenn du mir je ans„dem Kopfe und ans dem Herzen kommst. Du sitzest mir ewig„so warm in der Brust wie ein lebendiges Herz. Und so ge-„hab' dich denn wohl, und ans dem Bcrghem'schen Seestück„deines Lebens sei keine Welle so groß wie eine Throne. Fahre„wohl!" -— Sie wuchsen in einander und weinten herzlich,und Firmian antwortete noch nicht: seine Finger streicheltenund drückten das Haar seines Heinrichs. Endlich lehnt' erblos sein Haibgcsicht an die geliebten Angen; vor seinen schim-merte das weite Geklüft der Nacht, und seine vom Kusse ab-gewandten Lippen sagten, aber ohne allen Tonsall: „Lebewohl,
Pythagoras machte, daß alles, was er mit Bohncnsaftaus einen Spiegel schrieb, in» Mond zu lesen war. 6asl.lUwclogin. IX. 13. — Als Karl V. und Franz I. sich überMailand bekriegten, konnte man durch einen solchen Spie-gel alles, was in Mailand am Tage vorging, ohne Mühein Paris zu Nachts am Monde lesen. Agrippa -le ooc.1'bilos. ?. 6.