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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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Endlich brachte er so viel Ruhe in der Stimme zusammen,daß er ganz unbefangen fragen konnte:pfeifst du gern undoft unterwegs?" Im Fragtonc lag aber so etwas, als mach'ihm das Flöten nicht so viele Freude als dem Musiker selber.Stets, versetzte Lcibgcbcr ich pfeife das Leben aus, dasWeltthcatcr und was so darauf ist und dergleichen vielerleians dem Vergangenen auch pfeift ich wie ein KarlsbaderThnrmcr die Zukunft an. Mißfällt's dir etwa? Fugir'ich falsch, oder pfeift ich gegen den reinen Satz?" O nurzu schön, sagte Sicbcnkäs.

Darauf fing Lcibgcbcr von neuem an, aber zehnmal kräf-tiger, und trug ein so schönes schmelzendes Mundorgelstückvor, daß Siebenkäs ihm vier weite Schritte nachthat undindem er zu gleicher Zeit mit der Linken das Tuch über seinenassen Augen deckte, und die Rechte sanft auf Heinrichs Lippenlegte zu ihm fast stotternd sagte:Heinrich, schone mich!Ich weiß nicht wie; aber heute ergreift mich jeder Ton garzu stark." Der Musiker sah ihn an Leibgebcrs ganzeinnere Welt war im Augapfel dann nickte er stark undschritt schweigend heftig voraus, ohne sich umzuschaucn oderangeschauet zu werden. Doch setzten die Hände, vielleicht unwill-kürlich, in kleinen Taktrcgungen einiges von den Melodien fort.

Endlich erreichten sic beklommen das Grubstrect oder dieMünz-Stadt, wo ich gegenwärtige Asfignate für halbe Weltenkitte und färbe *) Hof nämlich. Es ist freilich mein Vor-thcil nicht, daß ich damals von allem nichts erfuhr, was nunhalb Europa erfährt durch mich ich war damals nochjünger, und saß einsam zu Hanse als Kopssallat, willens, mich

Es ist von 1796 die Rede.