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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
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zu cincui Kopf zu schließen, welches Schließen, sowol beim Men-schen, als beim Sallat, durch nichts mehr gehindert wird, alsdurch nachbarliches Berühren des Ncbcnsallats. Es ist für einenJüngling leichter, süßer und vortheilhaftcr, ans der Einsamkeitin die Gesellschaft nbcrzntreten (ans dem Gewächshanse in denGarten), als umgekehrt, ans dem Markte in den Winkel.Ansschlicßcnde Einsamkeit und ausschlicficnde Geselligkeit sindschädlich, und, ihre Rangordnung ausgenommen, ist nichtsso wichtig als ihr Tausch.

In Hof bestellte Sicbcnkäs zwei Zimmer bei dem Gast-wirthc, weil er glaubte, erst am Morgen trenne sich Lcib-geber von ihm. Aber dieser welchen sein eignes Vorans-bcstimmen des Scheidens und das Fürchten vor demselbenlängst geärgert hatte sich innerlich geschworen, noch heuteden Riß zu thnn zwischen zwei Geistern und nachher davonzu laufen ins Sächsische, wär's auch in der Nacht um 11'/.Uhr, aber in jedem Falle doch heute. Gefällig bezog er seinZimmer, riegelte die Scheidethürc am Siebcnkäsischen ans unddachte an die Pscifmclodien, die ihm wie dem Advokaten nochkm Kopfe steckten, wenn nicht im Herzen; aber bald lockte erihn aus dem ausgelccrtcn taubstummen Zimmer in den zer-streuenden Wirrwarr der Wirthsstnbc; verharrte auch da nichtlange, sondern bat ihn, als das erste Viertel des Mondsgerade als brennende Lampe über seinem Laternenpfahl ansdem Markt stand, die Stadt mit ihm zu umschiffen. Beidegingen und kletterten die Allee hinauf und sahen in die HöfcrGärten im Stadtgraben hinab, die vielleicht verdienen, diekünstlichen Wiesen zu verdrängen, da sic mehr als andere Wie-sen für das Vieh besäet sind. Daraus leit' ich's ab, daß Leib-gebcr, der in der Schweiz gewesen. Nachts so spät die Be-