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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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nicht so viel Liebes und Süßes als in diesem Kleidcr-Bcerben.Er wollte seine beglückende Ahnung nicht durch Aussprechcnentheiligen; aber bestärkt wnrd' er darin, als nun Lcibgeberzu einem Sicbenkäs umgcklcidct heraustrat und sich mit sanf-ten Blicken im Spiegel ausah und darauf seine drei Fingerstumm auf Firmians Stirn auflegte; waS das größte Zeichenseiner Liebe war; daher ich zu meiner und Firmians Freudeberichte, daß er das Zeichen unter dem Mittagessen (das Ge-spräch drehte sich um die gleichgültigsten Sachen) über dreimalwiederholte. Welche andere und lange Scherze würde überdas Mausern Lcibgeber zu anderer Zeit, bei andern Gefühlengetrieben haben! Wie würde er, um nur einiges zu muth-maßen, das wechselseitige Nmbinden ihrer zwei Foliobändenicht benützt haben, um den Herrn Lochmüllcr (den Gastwirthin Gcfrecs) in die größten und lustigsten Verlegenheiten zuverstricken, aus denen der höfliche Mann sich keine Minutefrüher gewickelt hätte, als bis ihm dieser vierte Band zu Hülsegekommen wäre, der erst gegenwärtig in Bairenth und nichteinmal unter der Presse ist! Doch Lcibgeber that von allemnichts; und auch von Einfällen bracht' er nur die wenigenschwachen vor, über beide als Wechsclkindcr und deren Wcchsel-kinderei über schnellen französischen llcbcrgang der Leuteen loiiANL rol,s in die 6N roI>6 conrte; und auch jagteer etwa noch, er nenne nun Sicbenkäs nicht mehr einenseligen Verklärten in Stiefeln, sondern einen in Schuhen,was sich eher schicke und etwas erhabener klinge.

Mit besonderem Erfreuen sah er zu, wie sein Hund, derSaufindcr, zwischen den alten Körpern und den neuen Klei-dern, gleichsam zwischen zwei Feuern der Liebe, sich in nichtsrecht finden konnte und mehrmals mit langer Nase abzog von