in Bcrncck >— sagte er vor dem Wirthshaus — so ließe dichder Wirth nirgends ins Haus, als durch den Nauchsang; —-und wär's in Athen, so brauchtest du, gerade als wenn duin ein geistliches Amt wolltest, blos durch einen Rcifrock zukriechen*)." — Er konnte in einem solchen Fall voll Witznie aufhörcn — welches ihn zu seinem Nachtheil von mirunterscheidet — und sagte, es sei mit Gleichnissen und Aehn-lichkcitcn wie mit Goldstücken, von denen Rousseau sagt, daserste sei schwerer zu erhalten als das nächste Tausend.
Daher stand cs nicht in seinem Vermögen, Abends keinenEinfall zu haben, als er den Advokaten die Nägel beschnei-den sah: „ich begreife nicht, da ich's an dir sehe, warum sich's„Katharina Vieri, der man 250 Jahre nach ihrem Tod die„Nägel sauber abkncipen müssen, nicht so gut selber gcthan„hat, wie du jetzt nach deinem Gcistanfgeben." Und als erihn im Bette sich aus die linke Seite kehren sah: bemerkteer blos, der Armcnadvokat lasse gerade sein Obcrbctte soaus- und niedcrstcigcn, wie der Evangelist Johannes seines**)aus Erde, das Grab, noch bis auf diese Stunde.
Am Morgen regnete cs ein wenig in diese Blumen desScherzes. Der Advokat hatte, als Lcibgcber seine löwcnhaarigeBrust kalt wusch, einen kleinen Schlüssel zurückschicben sehenund gefragt, was er sperre. — „Aus — nichts, sagte er.
*) Beides mußten sich die gefallen lassen, die man für todtgehalten und als solche eines Leichenbegängnisses ge-würdigt hatte. Pottcrs Archäol. von Rambach übersetzt.S. 530 f.
**) Augustin, ooinmentar. a<I .lolmnn. XXI. 23.