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Muschel das Gewicht eines Leichnams einzubettcn. Er füllcteden Hafen unseres Körpers und sperrte die Bnndeslade zu undhing sich den Sargschlüsscl wie ein schwarzes Krcuzchen aufdie Brust. —> Jetzo schlief er das erstemal im Trauerhauseruhig: alles war gcthan.
Am Morgen macht' er kein Gcheimniß vor den Trägernund vor Lcnetten daraus, daß er den Leichnam mit großerMuhe mit seinen zwei Armen eingesargt. Sie wollte ihrensel. Herrn noch einmal sehen; aber Heinrich hatte den Haus-schlüssel zum bunten Gehäuse in der Finsterniß verworfen. Erhalf, indem er den Schlüssel herum trug, darnach eifrig suchen— aber es war ganz vergeblich, und viele Umhcrstchende muth-maßten bald, Heinrich betricge blos und wolle nur den ver-weinten Augen der Wittwe nicht gern noch einmal den zusam-mcngehäuftcn Stoff des Schmerzes zeigen. Man zog mit demblinden Passagier im Quasi-Sarg hinaus aus den Kirchhof,der im Thau unter dem frischen blauen Himmel glimmte. InHeinrichs Herz kroch eine eiskalte Empfindung herum, als erden Lcichenstcin durchlas. Er war vom hcrrnhutischcn plattir-tcn Grabe des Großvaters Sicbenkäsens abgehoben und um-gcstürzt, und auf der glatten Seite glänzte die cingehaucneGrabschrist: Stau. Firmian Sicbcnkäs ging 1786 den 24. Au-gust. . . Dieser Name war sonst Heinrichs seiner gewesen,und sein jetziger „Lcibgcbcr" stand unten ans der Kehrseite desMonuments. Heinrich dachte daran, daß er in einigen Tagenmit weggeworfnem Namen als ein kleiner Bach in das Welt-meer falle und darin ohne User fließe und in fremde Wellenzergehe — es kam ihm vor, daß er selber mit seinem altenund neuen Namen herunterkomme in die Grube: — da wurdeihm so gemischt zu Muthe, als sei er auf dem eingefrorenen