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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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sich etwas Rundes an seinen Schenkeln heraufdrchc und daran,aufwärts dringe. Er griff sogleich mit der leeren Handdenn die andere hielt die Schccrc offen hinab, und dieselegte sich ohnmächtig wie ein Tasterzirkel um die steigende,schlüpscrige Kugel an, die an ihr immer heben wollte. Mcr-bitzer wurde zusehends beinhart und klößig > aber ein neuesAufheben der liegenden Hand, und ein Blick auf den kommen-den Knauf theilten ihm, bevor er sich käsig und geronnen zuBoden setzte, einen solchen Fußstoß des Schreckens mit, daßer leicht über die Stube flog, wie ein Kernschuß dahin getrie-ben vom Karthanncnpnlver der Angst. Er setzte nuten mittenin die Stube hinein mit aufgespcrrtcr Schcere in der Hand,mit anfgcspcrrtem Maul und Auge, und mit einem Blcichplatzauf dem.Gesichte, wogegen seine Wäsche und sein Puder Hof-trauer waren; gleichwol hatt' er in dieser neuen Stellung soviel Besonnenheit welches ich ihm gern zur Ehre berichte daß er kein Wort vom ganzen Vorgang entdeckte; thcilsweil man Geistergeschichten ohne den größten Schaden nichtvor dem neunten Tage erzählen darf; thcils weil er dieHaarschur und Kaperei an keinem Tage überhaupt erzählenkonnte.

Firmian machte seinem Freund Nachts um 1 Uhr dieganze Sache mit der Treue bekannt, die ich jetzt selber gegenden Leser zu beobachten gesucht. Dieß gab Leibgebcrn denguten Fingerzeig, vor die hohe Leiche eine tüchtige Leichen-wache zu stellen, zu welcher er in Ermanglung von Kammer-herrn und andern Hofbcdientcn niemand anstcllen konnte alsden Saufindcr.

Am letzten Morgen, der unserem Siebenkäs die Haus-micthe aufknndigcn sollte, kam die ensn m-wta des Menschen,

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