306
zogen. Sicbcnkäs schielte in der Kammer leicht ans den Augen-höhlen der Maske und erricth ans der Schecre und aus derGewerkschaft des Hausherrn das nahende Unglück und PopensLockenraub. Er sah, in dieser Noth könnt' er weniger ansseinen Kops, als auf den kahlen unter dem Bette zählen. DerHausherr, der furchtsam hinter sich die Thüre zum Rückzugausgespcrrct gelassen, rückte endlich an die Pflanzung mensch-licher Scherbcngcwächse und hatte vor, in diesem Erntemonatals Schnitter zu verfahren und den Bartschecrer mit dem Haar-kräusler zu vereinigen und zu rächen. Siebcnkäs spulte mitden bedeckten Fingern so gut er konnte, um den Todtcnkopfheraufzuhaspelu; da das aber viel zu langsam ging — Mer-bitzcr hingegen zu hurtig -— so mußt' er sich dadurch einst-weilen Helsen, daß er unter der Zwischenzeit — besonders daböse Geister den Menschen so häufig anhauchcn — dem Haus-herren einen langen Nachtwind aus der Muudspaltc der Larveentgegenblies. Mcrbitzer war nicht im Stand, sich das be-denkliche Gebläse zu erklären, das ihm "wahre Stickluft undeinen tödtlichen Samiel-Wind cntgegentricb, und seine warmenBestandthcilc fingen an, zu einem Eiskcgcl anzuschießen. Aberleider hatte der Selige den Athen: bald verschossen, und ermußte die Windbüchse langsam von frischem laden. DieserStillestand brachte den Lockenräuber wieder zu sich und aufdie Beine, so daß er neue Anstalten traf, den Troddclwipsclder Nachtmütze anzusassen und diesen dünnen, fliegenden Som-mer, die Mütze, der Haar-Flur abzuzichcn. Aber mitten imGreifen vernahm er, daß unter dem Bette sich etwas in Gangsetze — er hielt still und wartete es gelassen ab — da es eineRatte seyn konnte — in was sich ctwan das weitere Getöseauslöse. Aber unter der Erwartung verspürt' er plötzlich, daß