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„hält Sic, wenn er Ihrer ansichtig wird, für den Teufel, weil„Sterbende mit solchem den letzten Fcchtcrgang zu machen„haben. — Schade ist's, daß er die Rede nicht vernommen;„sie würde ihn, denn beichten will er nicht, recht herzlich ge-ärgert haben, und hinlängliche Aergerniß fristete nach dem„8ten Band von Hallers Physiologie Sterbenden oft das„Leben auf Wochen. Eine Art wahrer Christ ist er aber doch,„ob er gleich so wenig beichtete wie ein Apostel oder Kirchen-vater; Sic sollen nach seinem seligen Hintritte von mir scl-„ber es hören, wie ruhig der rechte Christ verscheidet, ohne„alle Verzuckungen und Verzerrungen und Todes - Acngstcn;„er ist ans Geistliche so gewöhnt, wie die Schleiereule an die„Kirchthürme; und so wie diese auf dem Glockcnstuhl mitten„unter dem Geläute sitzen bleibt: so bin ich Mann dafür, daß„auch unser Advokat unter dem Anschlägen der Todtenglocke„gelassen verharren wird, weil er ans Ihren Frühprcdigtcn„die Uebcrzcugnng gewonnen, daß er nach dem Tode noch fort-„lcbt." — Es war freilich einiger harter Scherz über Fir-mians Schein-Sterben und Unsterblichkeit-Glauben in derRede; ein Scherz, den nur ein Firmian zugleich verstehen undverzeihen konnte; aber Lcibgcber wollte auch ernsthaft die Leuteansallcn, welche zufällige Körpcrstillc des Sterbenden für geistigenehmen und Körpcrstnrm für Gcwisscnssturm.
Neucl versetzte nichts als: „Sie sitzen, wo die Spötter„sitzen, der Herr wird sie finden — meine Hände Hab' ich ge-„waschen." — Da er sie aber noch lieber gcsüllct hätte, undda er doch das Teufelskind in kein Beichtkind nmsetzcn konnte:so ging er roth und stumm davon, demüthig von Lcncttc undStiesel unter fortdauernden Verbeugungen hinabgeführt.
Man mache die Gallenblase des guten Heinrichs, die seine