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„Pfeifer und nagen." Rcncl versetzte, zwischen Moll- nndDurton schwankend: „Ein Diener Gottes wartet und Pflegt„seines h. Amts nnd sucht Seelen zu retten, es sei nun vom„Atheismus, oder von andern Sünden; aber der Erfolg bleibt„ganz den Sündern hcimgcstellt."
Das schwarze Gewitter zog also voll Sinai-Blitze in diedunkle Kammer hinaus — der Helfer schwenkte den wehendenSchlauch-Aermel, wie eine ehrlich machende Fahne, über denaufs Betttuch hingestrccktcn Atheisten, wofür er ihn hielt —er säetc den guten Samen so auf den Pazientcn, wie dieBauern in Swedieland den Rübensamen, den sic nämlich aufdie Beete blos speien —> nnd sagte ihm in einer Krankenver-mahnnng (dem gewöhnlichen Gegenstück der Leichenpredigt), diemich nnd den Leser vielleicht auch einmal unter dem letztenDeckbette cinholet, die ich also nicht von Baircuth nach Hei-delberg zum Druck abschicke, da sie unterwegs in jeder Kran-kenstube zu hören ist, darin sagt' er's ihm, als ein geraderMann, ins Gesicht, er sei ein Teufelsbraten und eben gahr.Der gahre Braten machte die Augen zu nnd hielt aus. Abersein Heinrich, den es schmerzte, daß der Frühprediger diegeliebten Ohren und das geliebte Herz mit glühenden Zangenzwickte, und den es ärgerte, daß er's nur that, um den Kran-ken an den Beichtstuhl zu scheuchen, Heinrich fing den flie-genden Acrmel nnd erinnerte leise: „Ich hielt es für unhöflich,„H. Frühpredigcr, es vorauszuschicken, daß der Kranke hart-hörig ist, nnd Sic zum Schreien anzufcucrn — er hat bis-her kein Wort vernommen — H. Siebcnkäs, wer steht da?„— Sehen Sie, so wenig hört er — Arbeiten Sic einmal„mich bei einem Glas Bier um, das gcsällct mir eher, und„ich hör' auch besser. Ich sorge, er hat jetzt Phantasien nnd
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