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unter dem Halft gebunden hatte, hinlänglich auszuhunzcn, daßer als Beichtpftnnig-Defraudant den Zoll der Kranken- undder Gcsundcn-Kommunion aus dem Himmel- und Höllcnwegcumfahren wolle. Wie (nach Linus) die altern Botaniker, einCroll, Porta, Hclvctius, Fabrizius, aus der Achnlichkcit, dieein Gewächs mit einer Krankheit hatte, den Schluß machten,daß cs solche hebe — daher sic gelbe Pflanzen, Safran, Knr-kumci gegen Gelbsucht verschrieben — Drachenblut, japanischeErde gegen Dysftnterie — Kopfkohl gegen Kopfweh — spitzeDinge, Fischgräten gegen Seitenstich — wie also die osfizinellcPflanze sich wenigstens von weitem dem Gebrechen nähert,wogegen sic wirkt: so nehmen auch in den Händen guter Früh-prcdiger die geistigen Heilmittel, Predigten, Ermahnungen,die Gestalt der Krankheiten, des Zorns, des Stolzes, desGeizes au, wider welche sic arbeiten, so daß oft zwischen demBettlägerigen und dem Arzte kein Unterschied ist, als derder Stellung. Rcuel war so. Vorzüglich dacht' er darauf,in einer Zeit, wo der lutherische Geistliche so leicht für einenheimlichen Jesuiten und Mönch verschrieen wird, sich vonletztem, der nichts sein nennt und der kein Eigcnthum habendarf, nicht durch Worte, sondern durch Handlung zu unter-scheiden und daher recht augenscheinlich nach Eigcnthum zujagen und zu schnappen. Hoscas Lcibgeber suchte ein Spcrr-strick und Drehkreuz für den Prediger zu werden und hieltihn mit der Anrede auf der Schwelle auf: „ES wird schwer-lich viel verfangen, Ew. Hoch-Ehrwürden — ich wollt' ihn„gestern eben so im Flng, Volti subito, citissime bekehren„und ummünzen; aber am Ende warf er mir vor, ich wäre„selber nicht bekehrt, und das ist auch wahr: denn im„Sommer-Raps meiner Meinungen sitzen ketzerische Pfeifer an