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der Bahre gerade in den zwei entwaffnet«! Stunden derhöchsten Freude und der höchsten Trauer keltern und pressen.
„Weiter will ich, daß Heinrich mir mein Gesicht, sobald„es die Zeichen meines Abschiedes gegeben, mit unserer lang-„hälsigcn Maske, die ich oben aus dem alten Kasten herunter-„gctragcn, ans immer bedachen und bewaffnen soll. Auch will„ich, wenn ich ans allen Fluren meiner Vergangenheit gehe,„und nichts hinter mir höre als rauschende Grnmmcthngel,„wenigstens an meine Brust noch den scidncn Strauß meiner„Frau, als Spielmarke der verlornen Freuden, haben. Mit„einer solchen Schcin-Jnsignie geht man am schicklichsten aus„dem Leben, das uns so viele Pappcndcckelpastctcn voll Wind-stille vorsetzt. —- Endlich soll man nicht, wenn ich fortgche,„hinter mir, wie hinter einem, der ans Karlsbad abrcisct,„vom Thurm nachklingcn, wie man uns sieche, flüchtige Brnn-„ncngäste des Lebens eben so wie Karlsbader mit Musizirc»„ans den Thürmen empfangt, zumal da die Kirchendiener-Schaft nicht so billig ist wie der Karlsbader Thürmcr, der für
„An- und Nachblascn nur ans 3 Kopfstücke anssieht."--
Er ließ sich nun LencttcnS Schattenriß inö Bette reichenund sagte stammelnd: „meinen guten Heinrich und den Herrn„Hausherrn ersuch' ich, nur auf eine Minute abzutrctcn und„mich mit dem H. Schnlrathe und meiner Frau allein zu„lassen."
Da cs geschehen war: so blickte er lange stumm undwarm den kleinen, thcncrn Schatten an; sein Auge trat, vonSchmerzen durchbrochen, über, wie ein zerrissenes User; er-reichte den Schattenriß dem Rathe zu, stockte überwältigt undsagte endlich: „Ihnen, getreuer Freund, Ihnen allein kann„ich dieses geliebte Bildniß geben. Sie sind ihr Freund und