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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
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A»> morgen pries ihn Heinrich so:wie der jüngere Kai»in der Nacht vor seinem Tode ruhig schlief die Geschichtekonnte ihn schnarchen hören so scheinest du heute Nachtein erneuertes Beispiel dieser Seclcngröße in so entkräftetenZeiten gegeben zu haben: war'ich dein Plutarch, ich gedächtedes Umstandes." >Aber ernstlich versetzt' er ichwünschte wol, daß ein gcschcidtcr Mann/ ein literarischerHistorienmaler West, meinen sonderbaren Primatod nachvielen Jahren, wenn der Tod schon den Sekuudawcchscl ge-schickt, einer guten Beschreibung würdigte für die Presse.".. .Derselben hat ihn nun, wie cs scheint, ein biographischer Westgewürdigt; aber man lasse mich eS frei hcraussagen, daß ichmit unglaublicher Freude diese Bett-Rede und diesen Wunsch,den ich so gänzlich erfülle, unter den Dokumenten angctroffcnhabe. Lcibgcbcr sagte darauf:die Jesuiten in Löwe» edir-tcn einmal ein schmales Buch, worin das schreckliche EndeLuthers gut, aber lateinisch, beschrieben war. Der alteLuther erwischte das Werk und vcrtirte cs, wie die Bibel',und fügte blos hinten bei: Ich D. M. Luther habe dieseNachricht selbst gelesen und verdolmetscht. Das würd' ichan deiner Stelle, wen» ich meinen Tod ins Englische über-setzte, auch darunter schreiben." Schreib' cS immer dar--unter, lieber Siebenkäs, da du noch lebst; aber vcrtirc mich nur!

Der Morgen gibt sonst seine Erfrischungen unter demmenschlichen Lagerkorn herum, es sei, daß einer ans dem harr-ten Krankenbette oder ans der weicher» Matratze liege undrichtet mit dem Morgenwind gebückte Blumen- und Mcnscheu-häuptcr auf; aber unser Kranker blieb liegen. Es setzte ihmbedenklich zu, und er konnte nicht verhehlen, daß cs mit ihmzurückgchc wenigstens wollt' er aus allen Fall sein Haus

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