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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
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Neunzehntes Kapitel.

Das Gespenst Heimzichcn der Gewitter im August oder letz-ter Zank Kleider der Kinder Israel.

Einmal Abends gegen 11 Uhr geschah unter dem Dachstuhlein Schlag, als wenn einige Zentner Alpen hineinficlen.Lcnette ging mit Sophien hinauf, um zu sehen, ob cs derTeufel oder nur eine Katze sei. Mit mchlichten und ausge-dehnten, winterlichen Gesichtern kamen die Frauen wiederach daß sich Gott erbarme (sagte die fremde), der H. Armen-advokat liegt droben, wie eine Leiche, auf dem Gurtbettc."Der lebendige, dem man's erzählte, saß in seiner Stube; ersagte, es sei nicht wahr, er würde doch auch dom Knalle ge-höret haben. Aus dieser Taubheit erricthen nun alle Weiber,was cs bedeute, nämlich seinen Tod. Der Schuster Fccht, derheute durch die Thronfolge regierender Nachtwächter war, wolltezeigen, wo ihm das Herz säße, und versah sich blos mit demWächterspicß das war sein ganzer Artillcricpark steckteaber ungesehen noch ein Gesangbuch, schwarzgebnndcn, alseine heilige Schaar zu sich, falls etwan doch der Teufeldroben läge. Er betete untcrwegcs viel vom Abcndsegen, dereigentlich heute von ihm als Wächtcr-Archont, da ohnehin seinStundcngcsang ein ausgedehnter, in Gassen abgetheilter Abcnd-segcn ist, nicht gefordert werden konnte. Er wollte muthiggegen das Gurtbctte vorschreiten, als er leider auch das wciß-gepülvertc Gesicht vor sich sah und hinter dem Bette einenHöllenhund mit Feucrangen, der die Leiche grimmig zu bc-