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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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sagen, jede volle Staude, an deren Rückenlehne er sonst gele-sen hatte, jeden dunklern kleinen Wellenstrudel unter einemabgespültcn Wurzeldickicht, jeden duftenden, grünenden Felscn-bloch, jede Treppe ans steigenden Hügeln, aus denen er sichkünstlich den Ans- oder Untergang der Sonne vervielfacht hatte,und jede Stelle, wo ihm die große Schöpfung Thronen derBegeisterung aus der übcrscligcn Brust getrieben hatte. Abermitten unter den hochstämmigen Ernten, unter der wiederhol-ten Schöpsunggeschichte, im leben - wimmelnden Brütoscn derNatur, in der Samcnschule des reifen, unabschlichcn Gartens,dehnte sich eine dumpfe, zerborstene Stimme durch den HellenTrommetcnklang des Alexanders-Festes der Natur und fragte:welches Todtengcbein wandelt durch mein Leben und verun-reinigt meine Blüten?" Es kam ihm vor, als sing' es ausder liefern Abcndröthe ihn an:wandelndes Skelet mit demSaitenbezug vou Nerven in der Knochcnhand du spielestdich nicht; der Athen: des weiten Lebens wehet tönend dieAeolsharfe an, und du wirst gespickt." Aber der trübe Jrr-thum sank bald unter und er dachte:ich töne und spielezugleich ich werde gedacht und denke die grüne Hülsehält nicht meine Dryade, meinen 8piritu8 reelor (den Geist)zusammen, sondern er sie das Leben des Körpers hängteben so sehr vom Geiste, als er von jenem ab. Ueberalldrängt sich Leben und Kraft; der Grabhügel, der moderndeLeib ist eine Welt voll arbeitender Kräfte wir vertauschendie Bühnen, aber wir verlassen sic nicht."

Als er nach Hause kam: lag folgendes Blättchen vonLeibgebcrn an ihn da:Ich bin auf dem Wege; mache Dichauf Deinen! T."