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wegen der Gabe der grünen Rosenknospcn — er bewilligteihr aber Lencttcns wegen nur das Akzessit, nicht die goldeneMedaille. Er mußte den vcrrätherischen Venncr, als denWidder, an der Stelle Nataliens auf den Opscraltar binden,oder ihn wenigstens vor ihren Triumphwagen anschirren alsSattclgaul, und cs frei erzählen, daß Lcibgeber die Verlobungverhütet und sie durch die satirischen Skizzen, die er vonMeyern entworfen, gleichsam beim Acrmel zurückgezogen habevom ersten Tritte in die Höhle des Minotaurus. „Aber von„dir (sagte Lcnctte, aber ohne den Fragetou) hatte doch H.„Lcibgeber alles erst?" — „Ja!" sagt' er. — Die Menschenlegen in cinsylbige Wörter, zumal in Ja und Nein, mehrAkzente, als dic Sincscr haben; das gegenwärtige Ja war einhcrausgeschnclltes, tonloses, kaltes Ja, denn cs sollte bloseinem „Und" glcichgclten. Sie unterbrach eine abirrendeFrage des Raths mit einer Kernschuß-Frage: wann Firmianbei ihr mit gewesen? Dieser merkte endlich mit seinem Kriegs-perspektiv in ihrem Herzen allerlei feindliche Bewegungen: ermachte eine lustige Schwenkung und sagte: „H. Rath, wannbesuchten Sie Lenettcn?" — „Dreimal wenigstens in jederWoche, oft öfter, immer um gegenwärtige Zeit" sagt' er. „Ich„will weiter nicht eifersüchtig werden — sagte Firmian mit„freundlichem Scherz — aber geben Sie acht, meine Lenctte„wird es, daß ich mit Lcibgcbcrn zweimal, einmal Nachmit-tags, einmal Abends, bei Natalien gewesen und in Unntaisis„spazieren gegangen: nun, Lenette?" — Sie warf dieKirschen-Lippc auf, und ihr Auge schien Volta's elektrischer Verdichterzu sehn.
Stiefel ging, und Lenctte warf ihm aus einem Angesicht,auf dem zwei Feuer, das Zornfcuer und ein schöneres, zu bren-
Jean Pauvs ausgew. Werke. IX.