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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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tum. Er wiederholte Bitten und Gründe, und setzte dazu:nur wenigstens meinetwegen thun Sie es, ich kann cs nichtsehen, wenn er eine Hoffnung oder einen Wunsch verliert; erist ohnehin ein Tanzbär, den der Bärenführer, der Staat, imWinter fortzutanzen zwingt, ohne Winterschlaf; ich hingegenbringe die Tatzen selten aus dem Maul, und sauge beständig.Er hat die ganze Nacht gewacht, um mich aufznwcckcn, undzählt nun zu Hause jede Minute." Sic übcrlas den Briefnoch einmal von einem Buchstaben zum andern. Er bestandaus keinem Entschcidcspruch, sondern zwirnte ein anderes Ge-spräch aus dem Morgen, aus der Reise und aus Schraplauzusammen. Der Morgen hatte schon hinter Baircnth seineFcnersäulcn ausgerichtct, die Stadt trat mit immer mehrenRauchsäulen heran; er mußte in wenigen Minuten vom Wa-gen herab.Leben Sie wohl, (sagte er im sanftesten Tone,mit Einem Fuß im Wagenfußtritte hängend) Ihre Zukunftahme den Tag um uns nach und werde immer Heller. Undnun, welches letzte Wort geben Sie mir an meinen guten,theuern, geliebten Firmian mit?" (Ich will nachhereine Bemerkung machen.) Sie zog den Reiseflor wie einenVorhang des ausgespieltcn Bühncnlcbens nieder, und sagtecingehüllt und erstickt:muß ich, so muß ich. Auch dieß sei!Aber Sic geben mir noch einen großen Schmerz mit auf denWeg." Allein hier sprang er herab, und der Wagen rolltemit der vielfach Verarmten über die Trümmer ihrer Tagedahin.

Hätt' er statt des abgcquälten Ja ein Nein erhalten: erwäre ihr hinter der Stadt wieder nachgckommen, und wiederals blinder Passagier aufgcsesscn.

Ich versprach oben, etwas zu bemerken: es ist dieses, daß