„ist nur der Resonanzboden, und der Kops vollends der„Dämpfer." —
Die Einsamkeit lag wie eine schöne Gegend um unfernFreund, alle verirrte, verjagte Echo's konnten zu ihm herübergelangen, und er konnte sich ans dem aus 12 Stunden ge-webten Flor, der sich vor dem schönsten historischen Gemäldeseines Lebens aufspannte, das Gemälde zitternd nachzeichnenmit Kreide, und tausendmal nachzeichnen. — Aber den Besuchder schönen, immer weiter anfblühendcn li'antawis mußte ersich verwehren, um nicht mit einem lebendigen Zaun Nata-lien dieses Blumenthal zu verriegeln. Er mußte für seine Ge-nüsse Entbehrungen nachzahlen. Die Reize der Stadt undihrer Nachbarschaft behielten ihre bunte Hülse und verlorenihren süßen Kern; alles glich für ihn einem Dessertaufsatz,über dessen gläsernen Boden man in den vorigen Zeiten bun-tes Zucker-Pulver streuetc, und den in den jetzigen nur farbi-ger Sand grundirt, mehr zum Stippen, als zum Käuentauglich. Alle seine Hoffnungen, alle Blüten und Früchte sei-nes Lebens wuchsen und reisten nun, gleich unfern höhern,wie die der unterirdischen Platterbse *), -— unter der Erde, ichmeine in dem Schein-Grabe, in das er gehen wollte. Wiewenig hatt' er, und wie viel! Sein Fuß stand auf verdorr-ten, stechenden Roscnstöckcn, sein Auge sah rund um die clysi-schen Felder seiner Zukunft bedorntes Strauchwerk, borstigesGcstrippe und einen aus seinem Grab gemachten Wall gezo-gen; sein ganzes Leipziger Rosenthal schränkte sich auf das
Die Platterbse hat zwar über der Erde einige Blumen undFrüchte, aber unter ihr die meisten, obwol weiße. LinnöAbhandlung von der bewohnten Erde.