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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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denn er mußte nun (das konnte man fordern) eben sowol über

die Hand, als über die Zunge regieren, und er konnte die

fremde Hand nicht Knall und Fall fortschickcn, sondern mußtesic in einem allmäligcn ckiiniiniencko des Drucks entlassen.Eine solche Aufmerksamkeit auf Gefühle macht' ihn schamrotstund toll; ja er hätte meine Beschreibung davon ins Feuergeworfen; ich habe Nachrichten, daß er nicht einmal bei

Weibern, die doch das Herz (das Wort nämlich) immer auf

der Zunge haben, wie einen hcraufstcigcndcn Zlol>ulu8 IlMv-rieus, dieses Wort ausznsprcchcn vermochte:es ist (sagt' er)der Gießhals und der Kugclzieher ihres Herzens selber; csist der Ball an ihrem Fächer - Rappicr, und für mich eineGiftkugcl, eine Pcchkugel für den Bel zu Babel."

Aus einmal entsprang seine Hand aus dem süßen Perso-nalarrest; er nahm Hut und Stock, und plauderte heraus:ich sehe, du bist so einfältig wie ich: iimtantei-, iiistrintius,ilistnnti8siiiie, mit drei Worten: hast du cs ihr gesagt wegender Wittwcnkasse? Nur Ja und Nein! Ich fahre sogleich zurThür hinaus." Sicbenkäs warf noch schneller alle Nachrich-ten aus einmal hervor, um aus immer von jeder frei zu sehn:sie tritt gewiß hinein. Ich Hab'ihr nichts gesagt, und kannnicht. Du kannst ihr's leichtlich sagen. Du mußt auch. Ichkomme nicht mehr in IHtnE. Und Nachmittags, Hein-rich, wollen wir uns recht »lustigen, unser Lebensspicl sollein klingendes sehn an unfern Pcdalharfen stehen ja dieErhöhtrittc für Freudcntöne noch alle, und wir können dar-aus treten." Heinrich kam wieder zu sich und sagte fort-gchend:am menschlichen Instrument sind die CrcmoneserSaiten aus lebendigem Gedärm gedreht, und die Brust

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