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ten und Halbfarben überzählte, die erst alle aufzutragen wa-ren, bevor man vier tapfere, breite Striche am Gemälde derNacht thun konnte.
Nichts ist wol mehr zu beklagen, als daß wir nicht allezu einerlei Zeit den Keuchhusten haben — oder Werthcrs Lei-den, oder 21 Jahre, oder 61 — oder hypochondrische Anfälle— oder Honigmonate — oder Mockirspiele: — wie würdenwir, als Choristen desselben Freuden- oder Trauer- oder Hustcn-Tutti, unfern Zustand in dem fremden finden und ertragen,und dem andern alles vergeben, worin er uns gleicht. Jetzthingegen, wo der eine zwar heute hustet, aber der andere erstmorgen — das Simultan- und Compagnichustcn nach demKanzclliede in den Schwcizerkirchcn ausgenommen — da dereine die Tanzstunden besucht, wenn der andere den Kniestun-dcn in Konvcntikeln obliegt — da das Mädchen des einenVaters über dem Taufbecken hangt, und in derselben Minuteder Junge des andern aus Seilen über dem kurzen Grabe;jetzt da das Schicksal zum Grundton unsers Herzens in denHerzen um uns fremde Tonarten, oder doch übermäßige Sex-ten, große Septimen, kleine Sekunden greift: jetzt, bei diesemallgemeinen Mangel des Unisono und der Harmonie, istnichts zu erwarten als kreischendes Katzen - Charivari, undnichts zu wünschen als doch einiges Harpeggircn, wenn nichtMelodie.
Leibgcber ergriff als einen Henkel der Rede, oder als einenPumpcnschwengel, um drei Tropfen aus dem Herzen zu drücken,Firmians Hand und umarmte sie mit allen Fingern sanft undwarm. Er that gleichgültige Fragen nach den heutigen Lust-gängcn und Luftreifen; aber er hatte nicht vorausgcsehen, daßihn der Druck der Hand tiefer in die Verlegenheit senken werde;