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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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-Ein Mensch, dessen Stoppeln der Tod vollends um-stürzt nnd einackert, hat bei mir ein größeres Recht als dasder ersten Bitte, er hat das der letzten. Ich erschien denandern Tag und brachte den Notarius nnd meinen Haß gegenden argwöhnischen Sterbenden mit. Ich hals mit lustigerKälte die Effekten der Krankenstube protokolliren: seinen vonder abgcscheuertcn Jagdtasche gebahnten Jagdrock, seine ab-gegriffene Gcwchrkammcr, die er ost in Stürmen vor demFuchsbau als Wild-Schildwachc präscntirt hatte, und sogarden ledernen Unterzichschuh des Daums nnd die lange Mn-micn-Bandage der Nase, die er über den Wunden beider ge-tragen, als er sich solche mit seiner eignen Bogelflinte ge-schossen hatte.

Da wir die übrigen stummen Zimmer, die leeren Scha-lcngehänsc seiner vertrockneten Tage, durchgingen: fing schondas gefrornc Blut in mir anfzuthancn an und wollte inwärmere leichte Qnccksilbcrkügclchcn auseinander. Als ichaber gar mit dem Notarius in die Rumpelkammer stieg undda die Trödclbudc seiner alten Schlasröckc durchblättcrtc, dic-scr Ranpenbälgc nnd Bluthcmden seiner Ficbernächte, in de-ncn ich ihn noch einmal dürsten und stöhnen sah fernerseinen Pathcnbrief nnd seinen daraus in Silber nachgesticktcnNamenzng ans den Halskrägcn der Hühnerhunde und dasKniestück seiner schönen Mutter, der er als ein lächelndesKind im Schooßc saß, nnd das drahtcne mit grüner Seide >übersponnenc Brautkränzchen seiner Frau. . . . (Um GottesWillen, stört mich nur jetzt nicht mit Zureden, wahrlich ichhabe schon davon gegessen) als ich diese Opernklcidcr,diese Opernkasse nnd diese Thcatcrmaschincn in die Händenahm, womit der kranke Schauspieler unten die Proberolle