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-— „Ein Mensch, dessen Stoppeln der Tod vollends um-„stürzt nnd einackert, hat bei mir ein größeres Recht als das„der ersten Bitte, er hat das der letzten. Ich erschien den„andern Tag und brachte den Notarius nnd meinen Haß gegen„den argwöhnischen Sterbenden mit. Ich hals mit lustiger„Kälte die Effekten der Krankenstube protokolliren: seinen von„der abgcscheuertcn Jagdtasche gebahnten Jagdrock, seine ab-gegriffene Gcwchrkammcr, die er ost in Stürmen vor dem„Fuchsbau als Wild-Schildwachc präscntirt hatte, und sogar„den ledernen Unterzichschuh des Daums nnd die lange Mn-„micn-Bandage der Nase, die er über den Wunden beider ge-tragen, als er sich solche mit seiner eignen Bogelflinte ge-schossen hatte.
„Da wir die übrigen stummen Zimmer, die leeren Scha-„lcngehänsc seiner vertrockneten Tage, durchgingen: fing schon„das gefrornc Blut in mir anfzuthancn an und wollte in„wärmere leichte Qnccksilbcrkügclchcn auseinander. Als ich„aber gar mit dem Notarius in die Rumpelkammer stieg und„da die Trödclbudc seiner alten Schlasröckc durchblättcrtc, dic-„scr Ranpenbälgc nnd Bluthcmden seiner Ficbernächte, in de-„ncn ich ihn noch einmal dürsten und stöhnen sah — ferner„seinen Pathcnbrief nnd seinen daraus in Silber nachgesticktcn„Namenzng ans den Halskrägcn der Hühnerhunde — und das„Kniestück seiner schönen Mutter, der er als ein lächelndes„Kind im Schooßc saß, nnd das drahtcne mit grüner Seide >„übersponnenc Brautkränzchen seiner Frau. . . . (Um Gottes„Willen, stört mich nur jetzt nicht mit Zureden, wahrlich ich„habe schon davon gegessen) — als ich diese Opernklcidcr,„diese Opernkasse nnd diese Thcatcrmaschincn in die Hände„nahm, womit der kranke Schauspieler unten die Proberolle