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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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rechnen: sie sind das Stroh, womit das Fener unter demsteigenden Lustball des Herzens unterhalten wird." AberJean Paul drängte mich von dem Knoten zurück:Ich be-wahre, sagt' er, ein gutes versüßendes Mittel, wenn einSünder meine Sinne erbittert. Ich nehm' ihn und zieh'ihm wie ein siegender Feind alle Kleider aus und lass' ihmnicht einmal Hut und Zops wenn er nun so jämmerlichund kahl wie ein Todtcr vor mir steht (in der Phantasienämlich): so fängt der Schelm schon an, mich zu dauern.Das langt aber nicht zu: ich muß mich noch mehr versüßenund gehe weiter und schlitze ihn durch einen langen Schnittin die 8 Kavitäten (Höhlungen) von oben bis unten entzweiwie einen Karpfen, so daß ich leicht das Gehirn und Herzpulsiren sehen kann. Der bloße Anblick eines rothcn Meu-schenhcrzcns- dieses Danaidcngesäßes der Freude, diesesBehältnisses von so manchem Jammer macht als einelebendige Lorcnzodose mein eignes weich und schwer; undich habe oft ans dem anatomischen Theater einem Straßen-ränder nicht eher vergeben, als bis uns der Projektor dasHerz und das Gehirn des Jnquisiten vorwics. Du unglück-liches, du jammervolles Herz, wie manche glühende undwieder gefrierende Blutwellcn mögen sich durch dich gcwälzethaben, mußt' ich allezeit mit innerster Rührung denken.Verfing aber alles nichts an mir: so that ich das Aeußersteund schlug den Feind todt und zog das nackte flatterndeSeelchen, den Abeudschmctterling aus der Gehirnkammer-Vcrpuppung und hielt mir so den zappelnden Abcndvogelzwischen den Fingern vors Gesicht und sah den Vogel anohne allen, allen Groll."

Sich den Feind, sagt' ich, entkleidet oder cntkörpcrt zu