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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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wunden des Lebens belustigt an seinen Beschämungenan seinem Spielverlust am Rückgänge seiner Schlittcn-Lnstfahrt an seinem komischen Gcbcrdenspiel und Anzüge am Ausfallen seines Haars (Hier kam er nnschnldi-gcrweisc nnserm I. Paul in seines, dessen Scheitel dasSchicksal der nennten Churwürdc hat:) Die mildeste Seeleverbirgt nur hinter ihre weiche Theilnahme an großenSchmerzen das harte Wohlgefallen an kleinen, die doch daskleinere Beileid fordern. Die zartesten Menschen, die ihremFeinde nicht die kleinste Hautwunde ritzen könnten, schlagenseinem Herzen doch mit Vergnügen tausend tiefere."Ach,wie ist das möglich?" sagte Luna.Es wäre auch wolnicht möglich, antwortete ihr Klotilde, wenn der Scelen-schmerz eine so bestimmte Physiognomie und so sichtbare Thrä-nen hätte wie der körperliche."

Ja, sagte der Professor das ist's. . . Um sich gegenLasterhafte sanfter zu machen, denke man sie sich nur ganzin seine Hände geliefert: was würde man ihnen denn anthunwollen? Die peinliche Frage oder Folter würden wir nachdem ersten Bekenntnisse ihrer Mängel cinstellen. Abereben durch die Unmöglichkeit, die Strafe anszuthcilen, wirdunsere Entrüstung sowol verewigt als verdoppelt."

Ja, wahrlich! sagte Melchior. Je öfter ich von denzwei lebendigen Guillotinen des Jahrhunderts, deren LippenParzcnschecrcn waren, von Alba und Philipp lese, odermeinetwegen von den zwei andern Völker-Schnittcrn Maratund Robcspierre: desto scharfer frißt mir, da ihnen derTod die Amnestie-Akte geschrieben, das Aetzwasscr des Grimmsihr Strafurthel in mein eignes Herz."

Und doch fiel ich einmal ein und ließ den Pikör bei