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Unten an der h. Stätte ihrer ersten Erscheinung, amsteinernen Wasserbecken, suchten beide noch Worte für ihr Herz:da stieg jemand ans dem trocknen Becken heraus. Niemandkonnte anders lächeln als gerührt, da cs ihr Leibgebcr war,der hier versteckt mit einer Weinflasche neben abgcbildctcnWassergöttern gelauert hatte, bis fie kamen. Es war in sei-nem verstörten Auge etwas gewesen, das für diese Frühling-nacht ans solchem, wie eine Libazion unseres FrcudenkclcheS,gefallen war. „Dieser Platz und Hafen euerer ersten Landung„hier (sagt' er) mnfi sehr verständig eingewcihct werden. Auch„Sie müssen anstoßcn. — Beim Himmel, von seinem blauen„Gewölbe hanget heute mehr Kostbares herunter, daß man's„ergreifen kann, als von irgend einem grünen." Sie nah-men drei Gläser und stießen an und sagten (mehre unterihnen, glaub' ich, mit erstickter Stimme): „es lebe die Freund-schaft! -Es grüne der Ort, wo sie anfing! es blühe
„jede Stelle, wo sic wuchs — und wenn alles abblüht und„alles absällt, so dauere sic doch noch fort!" Natalie mußtedie Augen abwendcn. Heinrich legte die Hand auf seinenachatenen Stockknopf; aber blos (weil die seines Freundes,der ihn noch hatte, schon vorher darauf lag) blos um dieserecht herzlich und ungestüm zu drücken, und sagte: „gib her;„du sollst heute gar keine Wolken in der Hand haben." Aufdem Achat hatte nämlich die unterirdische Natur Wolkenstrcifeneingeätzt. Diese verschämte Hülle über den heißen Zeichen derFreundschaft würde jedes Herz, nicht blos Nataliens weiches,mit gerührter Wonne nmgckchret haben. „Sie bleiben nichtbei uns?" sagte sic schwach, als er fort wollte. „Ich gehe„hinauf zum Wirthc, sagt' er, und wenn ich droben eine„Querpfeife oder ein Waldhorn ausfinde: so stell' ich mich