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„ternacht nicht heim" (er hatte nämlich in dem Gasthöschendaneben für sich nnd ihn ein Abendessen sieden lassen). — Aufeinmal rief er nach: „da fragt eben ein schönes Kind nachdir!" — Sicbcnkäs eilte heraus, und dasselbe liebliche kleineMädchen, dem er nach dem großen Festabende in der Eremi-tage ans dem begeisterten Flügelläufe durch das Dorf Johan-nis seine Blumen in die Hände gedrückt, stand mit einemKränzchen da und fragte: „wo ist denn Seine Frau, die mich„vorgestern aus dem Wasser herausgezogcn, ich soll ihr ein„Paar schöne Blumen verehren von meinem Herrn Pathen;„nnd nächstens kommt meine Mutter bald, und bedankt sich„recht schön; sie liegt aber noch im Bette, denn sie ist gar zu„krank." —
Natalie, die es oben gehört, kam herunter nnd sagte er-röthend: „liebe Kleine, war ich's denn nicht? — Gib mir„nur dein Sträußchen her." — Die Kleine küßte, sie erken-nend, ihr die Hand, dann ihren Rocksanm und endlich denMund; nnd wollte die Knßrunde wieder anfangen, als Natalieden Strauß ausblätterte und unter seinen lebendigen Ver-gißmcinicht nnd weißen nnd rothen Rosen auch drei seidneNachbilder derselben antraf. Auf Nataliens Frage der Be-fremdnng, woher sic die thcnercn Blumen habe, antwortetedie Kleine: „wenn Sie mir aber vorher ein Paar Kreuzerschenkt;" nnd setzte, da sie solche bekommen, hinzu: „von mei-nem H. Pathen, der ist gar sehr vornehm," und lies die Ge-sträuche hinunter.
Allen war der Strauß ein wahres türkisches Selam oder
Aufschrift wandert: „es ist ausgetragen" welches man dasWiener Latcrnistren nennen kann.
Zca» PauI'S auSgew. Wcrle. IX.
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