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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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cr hatte auch schon früher Leibgebcrn gesagt: wäre sein Ster-ben blos ein wahres, so spräche niemand lieber als er mitihr davon; nur mit dem Anssprechen eines scheinbaren könn'er sie unmöglich betrüben, sie müsse sich ans Gcradcwohl undunbedingt zur Wittwenschaft verstehen;und ist denn meinSterben so etwas ganz und gar Unmögliches?" fragte er.Ja! hatte Leibgebcr gesagt, wo bliebe unser spaschaftcs; unddie Donna muß alles anshaltcn." Er sprang, wie cs scheint,etwas härter und kälter mit Wcibcrherzen um als Sicbenkäs,für welchen als einsiedlerischen Kenner seltener weiblicherKraftseclen freilich eine solche wunde und warme kaum genugzu schonen war; indes will ich zwischen beiden Freunden nichtrichten.

Er stellte sich, als Heinrich mit Uorick hinans war, vorein Frcskobild, das diesen Uorick neben der armen flötendenMaria und ihrer Ziege malte Denn die Gemächer derGroßen sind Bilderbibeln und ein OrI>i8 pictns, sie sitzen,speisen und gehen auf Gemälde-Ausstellungen, und cs ist ihnendesto unangenehmer, daß sic zwei der größten schon grundirtcnRäume nicht können ansmalen lassen, den Himmel und dasMeer Natalie war kaum neben ihn nachgetreten, so riefsie:was ist heute daran zu sehen? Weg davon!" Sie wareben so srcimüthig und unbefangen gegen ihn, als er es nichtzu sehn vermochte. Sic zeigte ihre schöne, warme Seele blosin etwas, worin sich die Menschen unwissend am meisten ent-weder entschleiern oder entlarven in ihrer Art zuloben: der erleuchtete Triumphbogen, den sie über den Kopfder wicdcrkchrendcn Brittin führte, hob ihre Seele selber em-por, und sie stand als Siegerin im Lorbccrkranz, nnd in derschimmernden Ordenkcttc der Tugend ans der Ehrenpforte. Ihr