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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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sicher Weise auf die Mitbewohnerin und Klausnerin derselbenübertrug.

Gerade die Dienerin, die uns in dieser Woche schon ein-mal in die Hände gelaufen ist, kam herein mit Augen vollThronen, und stammelte:sie gehe zum h. Beichtstühle, undwenn sie Ihr etwas zu Leide gcthan hätte rc."Mir? sagteNatalie mit liebenden Augen. Aber im Namen Ihrer Herr-schaft (der Brittin) kann ich Ihr vergeben," und ging mitihr hinaus und küßte sie, wie ein Genius, ungesehen. Wieschön steht einer Seele, die sich vorher kraftvoll gegen dm Un-terdrücker ausrichtctc, das Vergeben an und das Hcrabncigenund Niederbückcn zu einem Bedrängten!

Lcibgebcr nahm einen Band von Dristr-un aus der Bi-bliothek der Engländerin, und legte sich damit hinaus unterden nächsten Baum; er wollte seinem Freunde das Anismar-zipan und Honiggcwirke eines solchen verplauderten Nachmit-tags, das für ihn schon Hausmannskost war, ungethcilt zu-wendcn. Auch hatt' ihn, wenn er heute eine Miene zumScherzen machte, Nataliens Auge bittend angeblickt: ,,thn' csnur heute nicht zähl' ihm die Blatternarben meines in-ncrn Menschen nicht vor schone mich dasmal!" Undendlich- und darauf war'S hauptsächlich abgesehen solltees sein Firmian leichter haben, der empfindlichen, nunmehrauf Achtel-Sold gesetzten Natalie den Vorschlag, seine lachendeErbin, seine apauagirte Wittwc zu werden, hinter dreifachenLeichenschleicrn mit verzognen Buchstaben zu zeigen.

Das war für Siebenkäs eine Schanzarbeit - eine Reiseüber die Alpen eine um die Welt eine in die Höhle

zu Antiparos - und eine Erfindung der Mecrlänge-

er dachte gar nicht daran, nur Anstalten dazu zu machen; ja